Tipps Das Netz wird grün

© RainerSturm / pixelio.de

Ökologie und Nachhaltigkeit sind die Themen, die unsere Gesellschaft spätestens seit der Jahrtausendwende mehr denn je beschäftigen. Doch nicht nur technologische Entwicklungen berücksichtigen immer häufiger den Faktor Umweltschutz, auch der Informationsgehalt dreht sich zunehmend um den bewussten Umgang mit Ressourcen. Gerade das schnelllebige Internet bietet inzwischen eine Vielzahl an interessanten Seiten, Tendenz weiter wachsend.

Mit gutem Beispiel voran geht hierbei die Initiative „Zu gut für die Tonne“ vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Sie sensibilisiert den Nutzer für das Problem der Wegwerfgesellschaft und zeigt wertvolle Tipps im Umgang mit Lebensmitteln. So kann man momentan ein Rezept für Brezensuppe von Bundesministerin Ilse Aigner ausprobieren und somit vielleicht wieder etwas mehr verwerten, statt es in den Müll zu bugsieren. Lecker!

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Im Google-Stil präsentiert sich die Suchmaschine „WeGreen“, die nach eigenen Angaben mehr Transparenz im Bereich der Nachhaltigkeit schaffen will. Besonders: Neben einem Markencheck können Interessierte hier außerdem nach „grünen“ Jobs Ausschau halten. Zurzeit gesucht werden Mitarbeiter für Windkraft- und Solaranlagen. Eine zum Trend passende Funktion hat das Add-On „Green Power Indicator“ für den Browser Mozilla Firefox. Es zeigt an, welche Server mit Öko-Strom betrieben werden und welche Internetseiten wahre Energiefresser sind.

Keine Seltenheit mehr sind ganze Portale rund um „grüne“ Nachrichten. Beispielsweise informieren „bio.de“ und „suchdichgruen.de“ regelmäßig über die neuesten Trends in dieser Sparte. Angefangen bei modernen Photovoltaikanlagen, über aktuelle Studien bis zum Stadtporträt Jena, hier wird jeder fündig. Zudem gibt „suchdichgruen.de“ einen Überblick über die Bio-Läden in Deutschland und viele Bio-Siegel (wie der Blaue Engel).